Challenge Autorenwahnsinn: 31 Fragen zum Autorendasein beantworten

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Challenge: 31 Tage Autorenwahnsinn

Tag 01:

Meinen Rückblick auf das Jahr 2016 habe ich schon im Dezember dort hinterlassen:

Jahresrückblick 2016

Tag 02:

Der erste Satz aus meinem aktuellen Projekt Starship Possums:
Die dicke Katze jaulte auf, als Marius Fox ihr in der Kantine versehentlich auf den Schwanz trat, weil sie ihm völlig unvermutet zwischen die Füße lief.

Tag 03:

Mein aktuelles Projekt wird von ganz vielen, unterschiedlichen Facetten aus meinem Leseleben inspiriert. Insbesondere von einem Comic. Ich denke schon ungefähr zehn Jahre darüber nach und werkelte gelegentlich an dem Exposé.
Dem zentralen Thema noch einen Roman vorzulagern, als Prologbuch sozusagen, war dann wiederrum eine spontane Entscheidung. Diese Geschichte entwickelte ich relativ schnell. Orlando Ramirez ist schuld, eine meiner Romanfiguren aus der Popstar-Reihe. Darüber sprach ich schon in diesem Post bei Facebook:

Die Romanfiguren fordern ihr Recht und deshalb habe ich heute an meinen #StarshipPossums weitergearbeitet. Zwei…

Posted by Norma Banzi on Sonntag, 1. Januar 2017

Tag 04:

Mein Schreibgerät ist mein PC, an den eine angeblich leise Tastatur angeschlossen ist, deren Tasten total laut klicken. Ich mag das, habe ich doch in meiner Jugend auf einer mechanischen Schreibmaschine das Zehnfingersystem gelernt. Nachts ist das natürlich doof, wenn Hubby schon im Bett ist und schlafen möchte, während ich noch unbedingt Einfälle in den Computer diggeln möchte.

Tag 05:

Mein überwiegendes Schreibprogramm ist Word. Ich bin einfach daran gewöhnt und weiß, wo alles liegt. Wenn ich im Schreibflow bin, darf mich nicht die Suche nach Funktionen ablenken, das habe ich mit Chrissy Pirols gemeinsam.

Papyrus Autor verwende ich als Charakterdatenbank, wenn ich einen Zeitstrahl konstruieren oder Wortwiederholungen eleminieren möchte. Dann ist die Rohfassung schon fertig und Unterbrechungen sind nicht mehr so schlimm.

Tag 06:

Beim Schreiben fehlen darf meine Brille nicht.

Tag 07:

Norma im Internet

Verlagsseite: www.banzini.de
Verlagsblog: www.aktuelles.banzini.de
Rezensionsblog: www.ilovegaybooks.banzini.de
BookRix: http://www.bookrix.de/-isdf5fe402af435/
Facebook: https://www.facebook.com/people/Norma-Banzi/100008062275525
Google+: https://plus.google.com/107028371071165313845
Twitter: https://twitter.com/editionbanzini
Pinterest: https://www.pinterest.com/normabanzi/
(Müsste ich auch mal wieder pflegen.)
AuthorGraph: https://www.authorgraph.com/authors/editionbanzini
(Kleiner Versuch mit virtuellen Autogrammen.)
Lovelybooks: https://www.lovelybooks.de/autor/Norma-Banzi/
Goodreads: https://www.goodreads.com/author/show/1312823.Norma_Banzi
(Dort bin ich mehr als Rezensentin englischsprachiger Titel unterwegs und es macht mir echt Spaß, mich dort mit den anderen Leserinnen und Lesern austzutauschen. Bei Goodreads führe ich jetzt auch meine Wunschliste.)

Tag 08:

Bei meinem Lieblingsbuch (favorite book) muss ich passen, denn so eines habe ich einfach nicht, nicht mehr jedenfalls. Dafür lese ich viel zu viele Bücher. Neue Eindrücke verdrängen alte, außerdem ändert sich mit der Zeit auch der Geschmack oder vielleicht verfeinert er sich. Wenn ich mir jetzt überlege, welche Bücher ich in den letzten Jahren immer wieder einmal hervorzog, um sie erneut (reread) zu lesen, sind das:
Mary Calmes: Frog http://amzn.to/2iQVu7Z
Renae Kaye: The Blinding Light (deutsche Ausgabe: Liebesblind) http://amzn.to/2i2yMKR
AE Via schreibt meine Lieblingsbuchserien (favorite book series). Ich mag sie alle auf ihre Art und Weise. Begonnen habe ich mit Nothing Special http://amzn.to/2i2Hx7R.

Tag 09:

Welchen Autoren bewunderst du?

Diese Frage lese ich ja nicht zum ersten Mal so oder in ähnlicher Form. Ich bewundere niemanden, keinen Schriftsteller, keinen Schauspieler, keinen Musiker, keine religiöse Persönlichkeit. Sicherlich gibt es Personen, die ich mehr respektiere als andere.

Mit der Bewunderung ist das so eine Sache. Ich möchte den Menschen auf Augenhöhe begegnen (und wenn auch nur in meiner Fantasie). Wenn ich sie bewundere, dann geht das eben nicht. Ich stelle mir immer vor, dass die morgens genauso verschlafen, verstrubbelt und zerknautscht aus dem Bett steigen wie ich. Sie müssen pupen, nach dem Essen rülpsen, kratzen sich die Eier usw. Sich das zu vergegenwärtigen hilft, sich selbst nicht klein zu machen.

Tag 10:

Mein Lieblingsort zum Schreiben ist vor meinem Computer. Da ich einen PC habe, kann ich natürlich nicht mit einem Notebook auf der Couch sitzen. Das tat ich vor Jahren eine zeitlang, aber es fehlt mir nicht.

Tag 11:

Jetzt zerbreche ich mir gerade den Kopf, ob ich eine Lieblingsseite über das Schreiben habe. Wenn mich interessante Posts anspringen, lese ich sie natürlich voller Interesse, aber ich kann nicht sagen, dass ich einen bestimmten Blog, eine Facebookseite oder eine Homepage regelmäßig verfolgen würde. Daher muss ich heute passen.

Nachtrag!
Mir ist doch noch eine Seite eingefallen, die ich vor Jahren intensiv durchgelesen habe, weil es so einen Spaß machte, die Tipps zu lesen. Andreas Eschbach sammelte auf seiner Homepage Schreibtipps, die sich aus E-Mails an ihn ergaben:

http://www.andreaseschbach.de/schreiben/fragen/fragen.html

Tag 12:

Ein Zitat aus meinem aktuellen Manuskript (Der unwillige Clanchef http://amzn.to/2jAelVZ)

Tag 13:

Meine Entspannung nach dem Schreiben ist lesen oder baden und lesen.

Tag 14:

Ich lese gerade die Buchreihe Montana Series von Rj Scott und bin derzeit bei Buch 3: A Cowboy`s Home.

Tag 15:

Welchen Schreibratgeber würdest du uns empfehlen?

Hm … Wenn ich einen Schreibratgeber lese, dann meistens zur Unterhaltung. Es ist interessant zu erfahren, wie andere Autoren ihre Bücher schreiben. Ich fand das Buch „Schreiben in Cafés“ von Natalie Goldberg unterhaltsam und das Buch „Crime – Krimi und Thriller schreiben“ von Larry Beinhart recht lehrreich (obwohl ich keine Krimis schreibe).
Dann habe ich mir bei Zweitausendeins (doof, dass die Pleite gegangen sind) das Trainingsprogramm von Sol Stein gekauft (WritePro Fiction und FictionMaster). Das Programm ist aber so einfach programmiert, dass es sich auf meinem Rechner nicht mehr installieren lässt.

Tag 16:

Ich habe zwar Notizbücher, benutze aber keines davon. Dies ist der wichtigste Ordner auf meinem Rechner, darin stecken alle Entwürfe und Rohfassungen:

Tag 17:

Mein bisher bestes Erlebnis im Zusammenhang mit dem Schreiben war Anfang 2015, als der Bescheid der Künstlersozialkasse kam, dass ich dort nunmehr als Künstlerin versichert bin. Wenn ihr euch fragt, was denn so toll an der Künstlersozialkasse ist: Wer über sie sozialversichert ist, wird beitragstechnisch wie ein Angestellter behandelt. Die KSK übernimmt also die Hälfte der Beiträge für die Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung. Das schont den Geldbeutel.

(Bestimmt gibt es preiswertere private Alternativen für die Sozialversicherung, aber nur für junge Leute.)

Der Zeitpunkt, als mir klar wurde, dass ich zuviel verdiene, um noch bei meinem Mann mitversichert zu sein, machte mir schreckliche Angst. Ich sah auf meine sprunghaft steigenden Verkaufszahlen, wurde schrecklich blass und bekam Herzrasen, weil ich wusste: Die gemütliche Zeit einer Nebenerwerbsautorin ist jetzt vorbei. Entweder stelle ich das Schreiben augenblicklich ein oder ich betreibe das jetzt ernsthaft und mit Disziplin, was bedeutet, dass ich sechs Titel pro Jahr veröffentlichen muss.

Nun ja, da ich noch hier bin, könnt ihr sehen, wie ich mich entschieden habe. Ich schultere jetzt Monat für Monat finanzielle Verpflichtungen (Lizenzen, Lektorat, Finanzamt, Fortbildung, Sozialversicherung usw.). Man wächst da glücklicherweise hinein.

Tag 18:

Och nö, mein erstes Manuskript ist schon so viele Jahre her, so weit mag ich nicht zurück denken.

Tag 19:

Tag 19 Mein Lieblingsbücherblog ist … tata, tata, tata … mein eigener … „I love Gaybooks“, früher bei Blogger, seit Dezember dort zu finden: http://ilovegaybooks.banzini.de/

Ich rezensiere schon seit vielen Jahren Bücher. Meine früheren Rezensionen zu der Zeit, als banzini.de noch ein Online-Magazin war, habe ich fast alle gelöscht.

Jetzt bespreche ich meistens englischsprachige Titel. Damit gehe ich dem Konkurrenzdruck auf dem deutschen Büchermarkt ein bisschen aus dem Weg und kann gleichzeitig meinem Drang nachgeben, Bücher besprechen zu wollen.

Es ist ja Platz für alle da. Die Leser denken nicht in Kategorien von „Entweder/Oder“. Sie kaufen dein Buch und das deines Autorenkollegen auch noch, wenn es in ihr Beuteschema passt.

Ich habe seit einiger Zeit das Gefühl, dort zu sehr einzugreifen, wenn ich mit meiner Rezension komme. Auf dem deutschen Markt bin ich in erste Linie Autorin, auf dem englischsprachigen Leserin, auf dem ich mich auch frei als Leserin äußern kann.

Die Sache mit den Lieblingsblogs überlasse ich den Lesern und Leserinnen. Natürlich habe ich solche, die meinem Beutschema bei Büchern entsprechen. Zitiere ich die hier aber, grenze ich die anderen Blogger aus, die sich auch wahnsinnig viel Mühe mit ihren Blogs geben. Ihr Buchblogger und Büchervernarrte! Ich habe euch alle lieb!

Tag 20:

Inspirierender Instagram-Account …
Keiner!

Tag 21:

Also Musik zum Schreiben muss ich wirklich nicht haben.

Tag 22:

Was ist dein liebstes Schreib-Accessoire? Ein Stift? Eine Tasse? Ein Block?

Ach, man darf auch Tassen nennen, na dann: Meine Lieblingstasse ist diese hier:

Tag 23:

Zeig uns etwas, das dich inspiriert, egal ob Bild, Buch, Film oder Musik!

Meine Inspiration ist mein Muserich, wahrscheinlich ein Verwandter von Priapos und Bacchus. Er ist hässlich, total versoffen und hat einen Riesenschw… Seinen Namen hat er mir bisher nicht verraten. Der hat es sich bei mir gemütlich gemacht.

In meinem Arbeitsbereich hängt ein von mir selbst gestalteter Jahreskalender. Das Bild stellt den verzweifelten Orlando dar, der vor den Scherben seiner Beziehung zu Mike kniet. (Ihre Geschichte wird in Orlandos Herz I und II erzählt.) Ich liebe dieses Bild und wollte es einfach dauerhaft um mich haben.

Tag 24:

Ein Foto meines aktuellen Projekts (http://amzn.to/2jAelVZ)

Tag 25:

Ein Foto meines Bücherregals

Tag 26:

Nicht beantwortet

Tag 27:

Aha … Ein Cover von einem Buch, was 2017 erscheint, habt ihr ja schon gesehen. Also muss ich wohl noch ein anderes aus der Tasche ziehen. Ein bestimmtes Veröffentlichungsdatum habe ich noch nicht eingeplant. Da ich derzeit an den Starship Possums arbeite, ist die Popstar-Reihe erst im zweiten Halbjahr wieder dran.

Mit dem Buch „Der Kostja Clan“ gehe ich auch näher auf Dimitri und Sascha ein. Die eigentlichen Hauptfiguren des Romans sind jedoch andere. Welche das sind, verrate ich aber noch nicht.

Die Schriftart auf dem Cover werde ich noch in eine russisch anmutendere ändern. Ich habe mir nur noch keine gekauft.
http://www.banzini.de/popstar-reihe/index.html
(Wer sich jetzt wundert, dass der Mann im Hintergrund größer ist, als der im Vordergrund: Dimitri ist größer und muskulöser als Sascha!)

Tag 28:

Mit welchem Autor würdest du gerne Kaffee trinken gehen?

Oh, oh, oh … Solche Fragen finde ich „fies“, weil man eine Auswahl treffen muss und sich dann diejenigen fragen, die man nicht erwähnt, ob man sie nicht mehr „lieb“ hat. Natürlich gibt es Autorinnen und Autoren, die mir jetzt auf Anhieb für ein Kaffeekränzchen mit Kuchen einfallen würden. Ich sag die jetzt aber nicht. Oft überraschen einem ja diejenigen am meisten, die man gar nicht auf dem Schirm hat.

Tag 29:

Nicht beantwortet

Tag 30:

Nicht beanwortet

Tag 31

Meine Wünsche für das Jahr 2017:

Okay, ich kopiere euch mal rein, was ich zum Jahreswechsel schrieb:

Im ersten Quartal 2017 möchte ich den ersten Teil meiner neuen Science Fiction Bi-Romance Reihe herausbringen. Da liegt noch eine Menge Arbeit vor mir, daher weiß ich nicht, ob ich zeitlich hinkomme. Ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie euch diese Serie gefällt.

Darüber hinaus werde ich meinen Newsletter weiter ausbauen und noch serviceorientierter gestalten.

Hoffentlich gelingt es mir, I love Gaybooks wieder regelmäßig zu pflegen. Ich liebe diesen Blog und möchte ihn nicht aufgeben.

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